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Interview mit Klaus Mäs, Architekt

— Mit der Gründung des eigenen Büros direkt nach dem Studium legte er den Grundstein für die Spezialisierung im Bereich hochwertiger Einfamilienhäuser: hauptsächlich dank aussagekräftiger Architekturfotografie, wie er selbst verrät.

Interview mit Klaus Mäs, Architekt
Architekturbüro Klaus Mäs, Bornheim

Bei seiner Arbeit stellt Klaus Mäs immer den Bauherren, dessen Bedürfnisse und Gewohnheiten in den Vordergrund. Seit Gründung des Büros im Jahre 2012, unmittelbar nach seinem Abschluss an der TH Köln, war es ihm möglich, sich mit dieser Philosophie binnen kurzer Zeit im Bereich hochwertiger Architektur im Einfamilienhaussegment zu positionieren.

Nicht zuletzt hat ein prägendes Fotoshooting geholfen, den Grundstein für das Büro Klaus Mäs Architektur zu legen: das Shooting der Villa S. Die dabei entstandenen Architekturaufnahmen ermöglichten eine erfolgreiche Akquise weiterer Projekte und zudem Veröffentlichungen mehrerer aufmerksamkeitsstarker Publikationen.

Was ist das Besondere an Deinen Projekten und was macht für Dich gute Architektur aus?

Bei guter Architektur kommt es nicht auf einen bestimmten Stil oder ein bestimmtes Preisniveau an. Für mich definiert sich gute Architektur durch die gelungene Umsetzung eines Gesamtkonzeptes, welches vom Großen - wie z.B. dem Grundstück - bis ins Kleine - wie z.B. der Möblierung - durchdacht ist und sich wie ein roter Faden durch das Projekt zieht. Wir versuchen klar ablesbare, individuelle Ideen in jedem unserer Projekte darzustellen und darin liegt meiner Meinung nach auch die Besonderheit an unseren Arbeiten.

Was macht Dir an Deinem Beruf besonders viel Spaß?

Ich weiß zu schätzen, dass ich einen sehr kreativen und abwechslungsreichen Beruf habe. Man lernt die unterschiedlichsten Menschen in Ihrem Alltag kennen und darf Ihnen Ihr zukünftiges Lebensumfeld in Form eines Gebäudes gestalten. Auch die enge Zusammenarbeit mit dem Handwerk hat mir schon immer viel Spaß gemacht.

Mit welchem Produkt oder Material arbeitest Du am liebsten?

Besonders gern arbeite ich mit den Materialien Stahl, Beton und Holz, da hier die natürliche Beschaffenheit des ursprünglichen Materials sowie die Bearbeitung durch das Handwerk sichtbar bleiben. Hier gibt es kein perfektes Ergebnis und gerade das macht oftmals erst den Charakter eines Materials aus.

Da wir jedes Objekt neu konzipieren, finden sich in unseren Entwürfen je nach Geschmack des Bauherrn immer wieder neue Produkte und unterschiedliche Zusammenstellungen von Materialien. Man kann jedoch sagen, dass man für einen gewissen Mut in der Materialauswahl immer mit spannender Architektur belohnt wird.

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Aus welchem Grund hast Du Dich 2017 bei mir für die Architekturfotografie der Villa S gemeldet?

Um insbesondere unseren Internetauftritt zu professionalisieren und um potenziellen Bauherren unsere Idee von Architektur bestmöglich vermitteln zu können, haben wir uns vorgenommen unser bis zu dem Zeitpunkt größtes Projekt Villa S fotografieren zu lassen.

Über Empfehlungen sind wir auf Dich und Deine Arbeiten aufmerksam geworden und waren von der Ästhetik Deiner Bilder direkt überzeugt. Besonders gut hat uns gefallen, dass Du das Verständnis für die Konzepte der Gebäude mitbringst und es schaffst, die Idee der Architektur über Deine Fotografien wiederzugeben.

Kannst Du kurz die Ausgangssituation beschreiben, als wir 2017 die Zusammenarbeit begonnen haben?

Die Villa S war unser erstes Projekt im hochpreisigem Einfamilienhaussegment. Um das Projekt in Zeitschriften und auf unserer Homepage mit Hilfe professioneller Bilder veröffentlichen und vorstellen zu können, haben wir den Kontakt zu Dir aufgenommen.

Man kann sagen, dass Villa S und die Fotografien, welche du davon erstellt hast, der Grundstein für die aktuelle Bürosituation sind. Seit der Veröffentlichung des Projekts in Magazinen, auf unserer Homepage und auf unserem Instagram-Account konnten wir uns erfolgreich auf hochwertige Architektur im Einfamilienhausbereich spezialisieren.

Wie war diese erste Fotoproduktion für Dich? Was waren Deine wichtigsten Learnings?

Hervorragend. Die Fotoproduktion bildet für mich seit unserem ersten gemeinsamen Projekt den Abschluss eines Bauvorhabens. Auf den Ergebnissen ist sehr gut zu sehen, wie Du es schaffst, die Gedanken und Konzepte des Entwurfs in Bildern zusammenzufassen.

Du konntest die Villa S umfangreich publizieren. Wie kam es dazu und welche Rolle hat Architekturfotografie dabei gespielt?

Um unser Büromarketing voranzubringen und um neue Bauherren zu akquirieren, war es ein erster Schritt mit der Villa S in die Vermarktung zu gehen. Mit Hilfe deiner Bilder war es möglich, mehrere Magazine zu kontaktieren und das Projekt vorzustellen. In Magazinen stehen die Fotografien natürlich im Fokus und sollten im besten Fall das Interesse an der Architektur und dem entsprechenden Gebäude wecken. Mit guten und ästhetischen Fotografien entscheidet sich häufig, ob ein zugehöriger Artikel gelesen wird. Die Publikationen haben dazu geführt, dass neue Kontakte zu interessanten Magazinen aber auch zu Bauherren hergestellt werden konnten.

"Mit guten und ästhetischen Fotografien entscheidet sich häufig, ob ein zugehöriger Artikel gelesen wird."

Klaus Mäs, Architekt aus Bornheim
Villa S, Klaus Mäs Architektur @ Philip Kistner

Was hat sich seitdem bei Dir entwickelt? Wo stehen Du und Dein Büro heute?

Durch die Aufmerksamkeit, welche Villa S erzeugt hat, konnten wir uns im hochwertigen Einfamilienhaussektor etablieren. Heute haben wir die Möglichkeit eine Vielzahl solcher Objekte zu realisieren.

Inwiefern beeinflussen aktuelle konstruktive, energetische oder gestalterische Entwicklungen Deine Projekte?

Als Architekt ist es natürlich wichtig immer auf dem neuesten Stand zu bleiben und sich mitzuentwickeln. Dies gilt sowohl für gestalterische Themen als auch für konstruktive und energetische. Wir merken beispielsweise, dass im Moment verstärkt Wert auf erneuerbare Energien gelegt wird. Auch der CO2-Fußabdruck ist bei unseren Bauten zum Thema geworden.
Wir versuchen entsprechend technische Komponenten mit der Gestaltung des Gebäudes zu vereinen.

Wie möchtest Du in Zukunft über Dein Büro und die Projekte kommunizieren, worauf freust Du Dich besonders?

Wichtig ist es hier immer neue Wege zu erschließen. Stillstand bedeutet Rückschritt. Wir haben gerade erst unsere Homepage neu gestalten lassen und bauen aktuell zusätzlich unseren Instagram-Account aus. Ein nächster Schritt in der Vermarktung unserer fertiggestellten Projekte wird die Videoproduktion sein. Ich freue mich besonders darauf, diese Produktion mit Dir zusammen anzugehen und somit ein neues Medium für die Darstellung der Architektur zu nutzen.


Vielen Dank!

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